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Viktoria und ihr Husar im Hamburger Engelsaal: „Wunderbare Unterhaltung“ Die Hamburger Morgenpost zur Premiere von „Viktoria und ihr Husar“ im Hamburger Engelsaal: „Im Engelsaal werden der Ungar (Paul Abraham, d.R.) und seine musikalischen Cocktails aus Folklore, Step, Ragtime und Jazz nun wiederentdeckt: wunderbare Unterhaltung an der Grenze zur Revue, die uns verzückt Kitschtränen vergießen lässt.“ Eine weiteren Kritik der Hamburger Morgenpost wird am 17.2.201 mit den Worten eingeleitet: „Komödian- tisch, beschwingt, mitreißend“. Und: „Die … Operette … bekommt nun eine Erzählerfigur. Diese Rolle spielt Ulrich Alroggen. Lässig agiert er als Entertainer, der alle Fäden der Herz-Schmerz- Geschichte in der Hand behält. Launig treibt er die Handlung … voran.“ Im Hamburger Abendblatt heißt es u.a.: „Das Libretto-Personal wird auf der kleinen Bühne auf fünf Sänger und Sängerinnen reduziert, Pianist Herbert Kauschka begleiten nur eine Geigerin und ein Saxo- fonist statt eines Kammerorchesters. Doch auch in dieser abgespeckten Version funktioniert das Stück um einen ungarischen Husaren…“ Link zum Hamburger Abendblatt  Die Blume von Hawaii Oper Dortmund - Operette auf höchstem Niveau WDR-Kritiker Stefan Keim: „…Regisseur Matthias Enzinger will mehr als pure Unterhaltung. In einer neu erfundenen Rahmenhandlung schickt er den Komponisten Paul Abraham (Mark Weigel) selbst auf die Bühne. … Selten passen schwungvoller Spaß und politische Botschaft zusammen in einen Theaterabend. Der Oper Dortmund ist genau das gelungen. Der grandiose Steptänzer und Musicaldarsteller Gaines Hall als Jim Boy ragt aus dem ausgezeichneten Ensemble heraus. So funktioniert Operette heute!“ Link zur Kritik: WDR Eine durchweg begeisterte Kritik veröffentlichte Honke Rambow auf der NRW-Plattform „Ruhrba- rone“ zur Premiere von der „Blume von Hawaii“ in der Oper Dortmund. Über Regisseur Thomas Enzin- ger heißt es: „Als ausgewiesener Operetten-Spezialist nimmt er das Genre ernst und findet einen Kniff, der dem Abend eine überraschende Tiefe verleiht, ohne die Vorlage zu überfordern, indem er Paul Abraham selbst auftreten lässt und aus dem Ministrel-Star Jim Boy dessen Alter Ego macht.“  Link zur Kritik: Ruhrbarone In den Ruhr-Nachrichten schreibt Julia Gaß u.a.: „Paul Abrahams Operette … ist ein wildes Vergnügen - und in der Dortmunder Oper fast eine Tanz-Revue.  …Und wenn Enzinger die flotte Tanz-Revue im dritten Akt mit der Lebensgeschichte des jüdischen Komponisten verbindet, bekommt die Operette ein zweite, ernste, sehr tiefgründige Ebene.“ Link zur Kritik: Ruhr-Nachrichten Auf dem Blog „literaturundfeuilleton“ gipfelt Stefan Kleins Hymne an die Aufführung in der Feststellung: „Thomas Enzinger inszeniert Abrahams Operette als buntes Broadway-Musical in einer Form, wie man es lange nicht auf deutschen (oder auch amerikanischen) Bühnen gesehen hat. Zwar gibt es immer wieder augenzwinkernde Momente, doch Enzinger nimmt Abrahams Stück ernst und gibt es auch in den absur- desten Situationen niemals der Lächerlichkeit preis. Link zur Kritik: theaterundfeuilleton Westdeutsche Allgemeine Zeitung und Westfälische Rundschau veröffentlichen eine Kritik von Arnold Hohmann. „Das Wiedersehen mit Abrahams jazziger Operette ist das reine Vergnügen“, heißt es da. Und: „Als klug erweist sich, dass Enzinger den Urheber all der Irrungen und Wirrungen zwischen Hawaii und Monte Carlo in die Aufführung integriert. Paul Abra- ham (Mark Weigel) erscheint als erster auf der Bühne, um sein berauschendes Werk, voll mit unsterblich gewordenen Liedern, noch einmal aus der Taufe zu heben. … “ Link zur (online gekürzten) Kritik: WAZ  Thomas Molke vom online-Musik-Magazin (omn) schreibt in einer sehr langen Lobeshymne u.a.: „Da sich die ganze Geschichte … in Abrahams Kopf abspielt, sind dem Farbenrausch und dem Kitsch im Bühnenbild keine Grenzen gesetzt. … Wer sagt, dass Kitsch nicht schön sein kann, sollte sich in Dortmund diese Produktion anschauen und eines Besseren belehren lassen.“ Link zur Kritik: omm Im Dortmunder Kulturblog schreibt Andreas Schröter u.a.: Obwohl diese zweite Handlungsebene mit Mark Weigel als einem Paul Abraham, der dem Original verblüffend ähnelt, den Abend auf eine Gesamtlänge von drei Stunden bringt, ist diese Brechung dringend notwendig. Sie hilft dabei, die eigentliche Operette distanzierter und mit mehr Wohlwollen als das Hirn- gespinst eines versponnenen, aber liebenswerten und außergewöhnlichen Mannes zu betrachten.“ Link zur Kritik: Dortmunder Kulturblog Kritisierenswertes findet Werner Häußner auf der Internetseite der-neue-merker.eu: „Ansonsten ist die Inszenierung ständig in Gefahr, ins Zuviel abzuruts- chen. Zu aufdringlich die bewusst provozierende Kitsch-Orgie Totos mit Traumstrand-Fotos als Rah- men für einen drehbare Treppenaufbau, der aussieht, als habe jemand Kartons mit billigem Glitzerpapier beklebt. Zu viel Bewegung, wenn Solisten und – im Übrigen von Manuel Pujol vorzüglich studierte – Choristen Arme und Beine schlenkern, als hätten sie jede Körperbeherrschung verloren. Zu viel auch in überdrehten Dialogen und Lachern…“ Link zur Kritik: der-neue-merker In den Sonntagsnachrichten Herne berichtet Pitt Herrmann: „Bei allen jazzig-amerikanischen Rhythmen scheint immer wieder die gefühlvoll- melancholische Grundierung der Berliner und Wiener Operette durch. Vom Selfie-Stick über die Kunst- Palme mit Dollar-Zeichen am Casino von Monte Carlo bis zu zeitlosen Bezügen zur rücksichtslosen Kolonialmacht Amerika federt Thomas Enzinger den bisweilen ausufernden Herzschmerz-Kitsch aus dem Graben (Philipp Armbruster am Pult und die Dort- munder Philharmoniker geben alles) trefflich ab.“ Sonntagsnachrichten   Operettenwettstreit“ im Landestheater Altenburg: Publikum entscheidet „Ins Jahr 2017 startet Theater & Philharmonie Thü- ringen mit einer Operetten-Premiere der besonderen Art: Da die Entscheidung für nur eine Operette aus dem umfangreichen Repertoire von Pariser, Berliner, Wiener und ungarischer Operette nicht leicht zu tref- fen ist, werden die Operetten jetzt einer Prüfung un- terzogen. Die sing- und spielfreudige Sängerinnen und Sänger Akiho Tsujii, Christel Loetzsch, Emma Moore, Ulrich Burdack, Thomas Markus, Alexander Voigt und Kai Wefer sowie der Opernchor treten mit beliebten Operettennummern in einen Operettenwett- streit. Am Ende ist das Votum des Publikums ge- fragt.“ (Pressetext des Theaters). Termine: 15.1. und 4.3. in Altenburg. Infos hier  Viktoria und ihr Husar auf Tournee Von „begeistertem Applaus“ berichtet Melanie Pol- linger im Main-Echo am 24.2.2017 über die Vor- stellung in Aschaffenburg: „Der ungarische Kompo- nist Paul Abraham (1892- 1960) kommt wieder in Mode. Warum das eine Bereicherung ist, hat die vom Wiener Thalia-Theater und der Operettenbühne Buda- pest reizvoll inszenierte Operette »Viktoria und ihr Husar« am Montagabend in der Aschaffenburger Stadthalle gezeigt. Main-Echo  (kostenpflichtig) Der Holsteinische Courier am 3.1.2017: „Mit der Operette ‚Viktoria und ihr Husar‘ … erlebte das Publikum an Neujahr im Theater in der Stadthalle eine sehr gelungene Vorstellung, für die sich die 450 Zuschauer am Ende mit lang anhaltendem Applaus bedankten. …Die Solisten des Thalia Theaters Wien mit Orchester, Chor und Ballett der Operettenbühne Budapest boten auf hohem Niveau das, was der Be- sucher von einer „klassischen Operette“ erwartet. Wohltuend war, dass der Inhalt nicht „Theater- Modernisierern“ zum Opfer fiel…“ Holsteinischer Courier  Wilfried Groh lobt am 30.1. 2017 im Schwarzwälder Boten die Vorstellung in Balingen „Alle Hauptrollen waren schauspielerisch und gesanglich vorzüglich besetzt. Dafür, dass die Intentionen Abrahams auch voll verwirklicht werden konnten, sorgte das opulent besetzte Orchester. Der stimmgewaltige Chor und das agile und vielseitige Ballett der Operettenbühne Bu- dapest zeigten sich von der besten Seite. Ein anspre- chendes Bühnenbild und herrliche, passende Kostüme trugen zum Glanz der Aufführung bei. Schwarzwälder Bote )  
(Vergangene Termine, Meldungen und Fundstücke, die hier ab ab Juli 2016 veröffentlich wurden, finden Sie im monatlich aktualisierten PDF-Archiv. Frühere Newsletter mit Terminen finden Sie unter Downloads) Februar 2017: 3.2.2017: Ball im Savoy - Freiburg i.Br. (E-Werk Die Schönen) 4.2.2017: Ball im Savoy - Freiburg i.Br. (E-Werk Die Schönen) 4.2.2017: Ein Traum vom Glück. Operettengala (u.a. mit Melodien von Paul Abraham) - Braunschweig, Staatstheater 5.2.2017: Die Blume von Hawaii - Oper Dortmund 5.2.2017: „Es klingen die Lieder…“ Studierende der Hochschule für Tanz und Musik Köln (u.a. mit Melodien von Paul Abraham) - Wuppertal, Historische Stadthalle 8.2.2017: Die Blume von Hawaii - Oper Dortmund 9.2.2016: Ball im Savoy - Tallin/Estland, Opernhaus 10.2.2017: Viktoria und ihr Husar - Hamburger Engelsaal Hamburg (Premiere) 10.2.2017: Ball im Savoy - Freiburg i.Br. (E-Werk Die Schönen) 11.2.2017: Die Blume von Hawaii - Oper Dortmund 11.2.2017: Viktoria und ihr Husar - Hamburger Engelsaal Hamburg (2 Vorstellungen) 11.2.2017: Ball im Savoy - Freiburg i.Br. (E-Werk Die Schönen) 11.2.2017: Bal w Savoyu - Musiktheater Lublin/Polen 13.2.2017: Ich hol dir vom Himmel das Blaue. Produktion des Thalia Theaters Wien (u.a. mit Melodien von Paul Abraham) - Worms 15.2.2017: Es muss was Wunderbares sein. Lieder und Texte aus den 20ern. Franziska Rabl und Claus Obalski (Gesang), Anke Schwabe (Klavier) - München, SWW Werkstatt Kultur 17.2.2017: Ball im Savoy - Freiburg i.Br. (E-Werk Die Schönen) 17.2.2017: „Capriolen. Die Lindenauer Palast-Revue“ (u.a. mit Musik von Paul Abraham) - Musikalische Komödie Leipzig 18.2.2017: Die Blume von Hawaii - Oper Dortmund 18.2.2017: Ball im Savoy - Freiburg i.Br. (E-Werk Die Schönen) 23.2.2017: Ball im Savoy - Komische Oper Berlin (Wiederaufnahme) 24.2.2017: Die Blume von Hawaii - Oper Dortmund 24.2.2017: Ball im Savoy - Freiburg i.Br. (E-Werk Die Schönen) 25.2.2017: Ball im Savoy - Freiburg i.Br. (E-Werk Die Schönen) 25.2.2017: Ball im Savoy - Klaipedia/Littauen, Musiktheater 26.2.2016: Viktoria und ihr Husar - Hamburger Engelsaal Hamburg 27.2.2017: Ball im Savoy - Komische Oper Berlin März 2017: 1.3.2017: Ball im Savoy - Tallin/Estland, Opernhaus 3.3.1017: Ball im Savoy - Komische Oper Berlin 4.3.2017: Von Paris nach Berlin, über Budapest und Wien. Der große Operettenwettstreit - Altenburg, Landestheater 8.3.2017: Ball im Savoy - Komische Oper Berlin 11.3.2017: Viktoria und ihr Husar - Hamburger Engelsaal Hamburg 18.3.2017: Die Blume von Hawaii - Oper Dortmund 18.3.2017: Viktoria und ihr Husar. Produktion des Thalia Theaters Wien - Theater Wolfsburg 19.3.2017: Viktoria en har Huzaar. Produktion des Kon.Kortrijks Lyrisch Toneel - Kortrijk/Belgien 24.3.2017: Viktoria und ihr Husar - Hamburger Engelsaal Hamburg 25.3.2017: Ball im Savoy - Komische Oper Berlin 26.3.2017: Viktoria en har Huzaar. Produktion des Kon.Kortrijks Lyrisch Toneel - Kortrijk/Belgien 26.3.2017: Ball im Savoy - Tallin/Estland, Opernhaus 30.3.2017: Die Blume von Hawaii - Oper Dortmund 30.3.2017: Von Paris nach Berlin, über Budapest und Wien (u.a. mit Melodien von Paul Abraham) - Gera, Theater & Philharmonie Thüringen April 2017 2.4.2017: Viktoria en har Huzaar. Produktion des Kon.Kortrijks Lyrisch Toneel - Kortrijk/Belgien 8.4.2017: Die Blume von Hawaii - Oper Dortmund 8.4.2017: Ball im Savoy - Komische Oper Berlin 9.4.2017: Viktoria und ihr Husar - Hamburger Engelsaal Hamburg 16.4.2017: Ball im Savoy - Komische Oper Berlin 16.4.2017: Viktoria und ihr Husar - Gera 17.4.2017: Viktoria und ihr Husar - Hamburger Engelsaal Hamburg 30.4.2017: Ball im Savoy - Komische Oper Berlin 30.4.2017: „Komm mit nach Varazdin“ (u.a. mit Musik von Paul Abraham). Orchester des Pfalztheaters Kaiserslautern - Kaiserslautern, Fruchthalle Mai 2017: 5.5.2017: Die Blume von Hawaii - Oper Dortmund 6.5.2016: Viktoria und ihr Husar - Hamburger Engelsaal Hamburg 26.5.2017: Die Blume von Hawaii - Oper Dortmund Juni 2017 10.6.2017: Bin nur ein Jonny. Konzertabend (u.a. mit Musik von Paul Abraham). Moderation: Götz Alsmann - Staatsoperette Dresden 10.6.2017: Reich nmir zum Abschied noch einmal die Hände. Konzert (u.a. mit Melodien von Paul Abraham) - Altes Schloss Gaildorf (Baden-Württemberg) 11.6.2017: Bin nur ein Jonny. Konzertabend (u.a. mit Musik von Paul Abraham). Moderation: Götz Alsmann - Staatsoperette Dresden 14.6.2017: Viktoria und ihr Husar - Altenburg Oktober 2017 28.10.2017: Ball im Savoy - Theater Koblenz (Premiere) Alle Termine ohne Gewähr
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Fundstücke
Viktoria und ihr Husar Erstaufführung in Wien - Programmzettel Programmzettel von der österreichischen Erstaufführung von Viktoria und ihr Husar im Theater an der Wien. Dort heißt es: Dienstag 23. Dezember 1930 - Österreichische Uraufführung: - Unter persönlicher Leitung des Komponisten - Viktoria und ihr Husar - Operette in drei Akten und einem Vorspiel aus dem Ungarischen des Emerich Földes - von Alfred Grünwald und Dr. Fritz Löhner - Musik von Paul Abraham - Künstlerische Gesamtleitung: Hubert Marischka - In Szene gesetzt von Miksa Preger - Abendregie: Kurt Preger - Musikalische Einstudierung Anton Paulik. Als Besetzung werden unter anderen aufgeführt: John Cunlight: Louis Treumann - Viktoria: Rita Georg - Graf Ferry: Oscar Dénes - O Lia San: Lizzi Waldmüller - Riquette: Mimi Shorp - Stefan Koltay: Otto Maran - Janczi: Fritz Steiner.
Paul Abraham und seine Familie - Todesanzeigen für Vater (1909) und Großmutter (1914) Zu sehen sind hier die Todesanzeigen von Paul Abrahams Vater Jakab, der 1909 im Alter von nur 50 Jahren verstarb und von dessen Mutter.  Der rechten Anzeige kann man die verwandtschaftlichen Verhältnisse Paul Abrahams entnehmen. Die verstorbene Abrahám Hermanné (Witwe von Herman Abraham) mit dem Geburts- namen Szófia Gries hatte fünf Kinder: Sándor, Jakab, Adolf, Hugo und Ilona. Sándor (Alexander) Abrahám war mit Rózsa (Rosa) Milkó verheiratet und hatte die Kinder Jenö (Eugen), Imre (Emmerich), Margit, Andor (Andreas) und Miklós (Nikolaus). Jakab Abrahám (zum Zeitpunkt des Anzeige bereits gestorben) war mit Abraham Jakabné (Geburtsname Flora Blau) verheiratet und hatte zwei Kinder: Pál (Paul) und László (Ladislaus). Adolf und Hugo Abrahám waren nicht verheiratet. Ilona war mit Zsigmond (Sigismund) Antal verheiratet und hatte den Sohn György (Georg). Die Familie Abraham war böhmischstämmig und hatte durchweg deutsche Namen. Allerdings war 1914 die Magyarisierung im eigentlich deutschsprachigen Apatin so weit fortgeschritten, dass in solchen Anzeigen die ungarischen Namen verwendet wurden.
Paul Abraham wurde nicht in Apatin geboren, sondern in Sombor Jahrzehnte lang wurde Apatin als Paul Abrahams Geburtsort genannt, nicht zuletzt deswegen, weil er selbst Apatin immer als seinen Geburtsort genannt hat. Ein Fund im Heiratsregister des Budapester Standesamtes vom 16.Juni 1930 beweist nun: Abraham wurde im nahe bei Apatin gelegenen Ort Sombor (Zombor) geboren. Sombor gehört wie Apatin heute zu Serbien. Als erstes wurde diese überraschende Nachricht im Abraham-Artikel der ungarischen Wikipedia (siehe hier) veröffentlicht. Inzwischen wurde es auch in der deutschen Wikipedia korrigiert. In Buapest wurde Paul Abraham seinerzeit mit Charlotte (Sarolta) Feszely getraut.