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Nachtrag: Noch eine Kritik zu Die Blume von Hawaii in Basel Mit etwas Verspätung brachte die Online-Plattform IOCO eine Kritik zur Aufführung von „Die Blume von Hawaii“ in Basel (seit Oktober). Julian Führer berich- tet am 18.1.2018: „Frank Hilbrich und sein Team haben einmal mehr Zugang zu einem Stück gefunden und bringen ihre Sicht auf das Werk konsequent auf die Bühne. Einzig der dritte Akt, der auch in der Vorlage etwas abfällt, bleibt in der gekürzten Version bruchstückhaft. […] Braucht man Aufführungen von ‚In meiner kleinen, netten Garçonniere, / Da gibt es Sekt, Bonbons und auch Liköre?‘ Unbedingt! Die Blume von Hawaii bediente 1931 den Geschmack und die Stimmung der Zeit, in ihrer Exotik. Die hinreißende Musik von Paul Abraham mit ihren lebendigen Rhytmen, die packenden Showelemente der Inszenierung am Theater Basel waren stimmungsgeladen und reizvoll. So dankte das Publikum mit herzlichem Beifall.“ IOCO Die Blume von Hawaii im Stadttheater Minden wurde abgesagt Das Stadttheater Minden meldet, dass die für den 17. März 2018 vorgesehene Premiere von „Die Blume von Hawaii“ abgesagt wurde. Es sollte sich um eine Produktion des Instituts für Musik der Hochschule Osnabrück handeln. Gründe für die Absage wurden nicht mitgeteilt.   Deutsche Erstaufführung von Märchen im Grand Hotel in der Kritik In der nmz online (neue musik zeitung) berichtet Peter P. Pachl: „Charleston, Quickstep, Tango, Walzer und Jazz bilden, nebst ungarischem Kolorit, die musikali- sche Basis des jüdisch-ungarischen Komponisten Paul Abraham für eine wenig spannende Handlung, die als ‚Gegenwart‘ angekündigt wird, aber doch deutlich der Vergangenheit angehört. […] Faszinierend allerdings, was die Komische Oper aus einem für nur zwei … Vorstellungen angesetzten Projekt gemacht hat. Obgleich als ‚konzertant‘ angekündigt, ist die Produktion von Hausherr Barrie Kosky selbst witzig szenisch arrangiert und dabei choreografisch rasant durchgestylt. […] Benzwis Arrangements sind einfallsreich und originell. Einmal verblüfft ein Zwischenspiel als freches zeitgenössisches Fugato der Streicher, welches dann aber doch schnell von einem der Hauptthemen der Operette abgelöst wird. Die musikalische Substanz der Nummern erreicht bestenfalls als Running Gag des als Filmproduzent köstlichen Philipp Maierhöfer eine gewisse Form von Ohrwurm-Qualität.“ nmz online Unter dem Titel „Keine dröge Stehparty“ schreibt die Berliner Morgenpost: „1934 fand in Wien die Uraufführung von Paul Abrahams ‚Märchen im Grand-Hotel‘ statt. Ganz ernst nimmt sich diese Spätzeitoperette selbst nicht mehr. Aber so etwas ist der Komischen Oper nur recht. Das Ensemble verleiht der durchgedrehten Handlung mit Witz, Tempo und Feuer starke Flügel. Es führt auch ausgelassen vor, dass eine konzertante Aufführung keine dröge Stehparty sein muss. […] Nun will das Haus fünf Jahre lang immer zur Weihnachtszeit eine konzertante Abraham-Premiere herausbringen. Das ‚Märchen‘ war schon einmal ein fulminanter und umjubelter Auftakt.“ (nicht im Netz) Frederik Hansen schwärmt im Tagesspiegel von einen „Abend, der eine pure Feier der Lebensfreude war“. Und er macht aufmerksam: „Es ist der Kniff der Handlung, dass sich die Paare hier über Kreuz finden und nicht – wie in der konventionellen Oper üblich – jeweils hübsch auf ihrer Gesellschaftsebene, der niederen, respektive der gehobenen. Und darum wäre die Chose zweifellos wieder ein Hit geworden, wenn sie im babylonischen Berlin hätte herauskommen können. Denn ‚Märchen im Gran-Hotel‘ bedient genauso die frech-frivole Vergnügungsästhetik der späten Weimarer Republik wie Abrahams vorangegangene Werke… Doch auf dem Höhepunkt seiner Karriere machten die Nazis ihm einen Strich durch die Tantiemenrechnung … Tagesspiegel Im rbb Kulturradio sah Kai Luehrs-Kaiser in seiner Frühkritik die „papierdünne Handlung“ nur als einen Vorwand für „eine Musikrevue, in der dann eben Tango und Charleston, Quickstep, Foxtrot, Steptanz vorkommen. […] Einerseits ist es ein so unbekanntes Stück, dass Sie bei Kennern damit punkten können, andererseits, wer kennt eigentlich die bekannten Werke dieses Komponisten noch... Ich glaube, dass man zum Auftakt dieser Serie ein stärkeres Stück hätte wählen können.“ rbb kulturradio Im Inforadio des rbb meinte Harald Asel: „Zwischen Walzer, Foxtrot, Filmschlager und Jazz changiert das nicht wirklich starke Stück...  doch mancher Musiktitel hätte in anderen Zeitläuften die Zeiten überdauert. […] Die Atemlosigkeit vor dem Abgrund, vor allem das Imitieren und Parodieren verschiedener Musikstile, das hat Adam Benzwi vom Klavier aus mit dem Orchester voll im Griff. Kennenlernen lohnt.“ (inzwischen aus der Mediathek entfernt) In einer sehr ausführlichen Kritik setzt sich Kevin Clarke vom „Operetta Research Center“ höchst differenziert mit der szenischen Aufführung und ihrem historischen Kontext auseinander. Insgesamt lobt er die Darsteller und vor allem Adam Benzwi, führt aber auch aus, warum diese Aufführung nicht an den Uraufführungserfolg von 1934 mit den damaligen Stars Rosy Barsony, Otto Karlweis und Liane Haidt anknüpfen konnte. Operetta Research Center Unter dem Titel „Halbgare Wiederentdeckung“ schreibt Peter Krause von „concerti“ über Paul Abraham: „Im besten Falle haben seine musikalischen Einfälle Ohrwurm-Qualitäten, im schlimmsten Falle schmecken sie nach handwerklich sauberer Operetten- Hausmannskost. Klar, der ungarisch-jüdische Komponist konnte was, er wusste zu gefallen, und er sorgt bei seiner späten Rückkehr in seine einstige Wahlheimat Berlin immer noch für reichlich gute Laune. Größere Hochgefühle vermochte die als konzertant angekündigte, dann aber doch durchaus halbszenisch realisierte Premiere an der Komischen Oper allerdings nicht zu vermitteln.“ concerti.de Auf „kultur extra“ heißt es in der Kritik von Michaela Schnabel u.a.: „Ulrich Lenz und Max Hopp … reduzierten den Text um 60 Prozent. Umgekehrt erweiterte Adam Benzwi die erhaltene Klaviernotierung mit sehr viel Empathie für Paul Abrahams Musik aufgrund seines eigenen deutsch- jüdisch-amerikanischen Hintergrunds um eine erfrischend schwungvolle Version für das Orchester der Komischen Oper Berlin. Er lässt die Chorpassagen vom Berliner Lindenquartett singen und fusioniert gekonnt Operette, Musical und Harmonists zu einer spritzigen Nummernrevue nach dem Motto: so wie Berlin früher klang. Auch wenn die Mitwirkenden nur in einer Reihe sitzen, entsteht durch ihre Präsenz und ihre extrem unterschiedlichen Talente eine mitreißend szenische Dichte (szenischen Einrichtung: Barrie Kosky).“ kultur extra In der „Berliner Umschau“ heißt es unter dem Titel „Weihnachtsbonbon“ u.a.: „…  auch wenn die Stücke der Weihnachtsoperettenreihe ‚nur‘ konzertant aufgeführt werden, sind sie an szenischer Gestaltung und darstellerischer Qualität nicht zu übertreffen. Und vielleicht gerade in dieser, auf das Wesentliche fokussierten Fassung, so besonders eindrucksvoll. […] … der von Barrie Kosky inszenierte Abend ist überaus vergnüglich und darstellerisch umwerfend. […] Jammerschade, dass dieser Operettenleckerbissen eine so exklusive Kreation ist.  Aber sonst wäre es ja schließlich auch kein „Weihnachtsbonbon“. Berliner-Umschau Über die 2. Aufführung am 30.12.2017 schreibt Ursula Wiegand im „Ónline Merker“: „Märchen sind ein eigen Ding. Manche sind lustig, manche grausam. Was aber der Komponist Paul Abraham (1892-1960) sowie seine Librettisten Alfred Grünwald und Fritz Löhner- Beda als „Märchen im Grand-Hotel“ erfunden haben, entpuppt sich in dieser 90minütigen Fassung eher als frivol gemeinte Nummern-Revue mit dem üblichen Herz-Schmerz-Anteil. […] Musikalisch ist alles dran, alles drin. Tango, Walzer, Quickstep, Foxtrott und Charleston gehen in die Beine, vor allem in die flinken von Sarah Bowden, der Australierin in Berlin in der Rolle der Marylou. Die ist ein Temperamentsbündel und kann sogar prima steppen, was sogleich bejubelt wird. Die hat auch (mit Mikroport wie alle anderen) die passende Musical-Stimme und eine wirbelnde Bühnenpräsenz. Vor allem hat sie wie die anderen die unbedingt nötige Ironie. Die Augen zwinkernde, oft totale Übertreibung, die alle anwenden, macht diese dünne Story aus dem vorigen Jahrhundert zum Spaß fürs heutige amüsierlustige Silvesterpublikum.“ Online Merker Bernd Hoppe von der OperaLounge bedenkt die Sänger der Aufführung durchweg mit höchstem Lob. Über den musikalischen Leiter heißt es: „Wie schon so oft war Dirigent Adam Benzwi der Garant für eine schmissige Aufführung. Er leitete das Orchester der Komischen Oper vom Flügel aus und steuerte manch virtuose Klavierepisode bei. Und die Musiker, die auf der Bühne wie ein Salonorchester aufgestellt waren, hatten hörbar selber Vergnügen an den flotten Rhythmen und fetzigen Nummern…“ Sein Fazit lautet: „Der Abend endete im Jubel des Publikums und lässt die Vorfreude auf die geplanten nächsten Aufführungen mit Werken von Paul Abraham steigen.“ operalounge  Spielzeit 2018/19 im Theater Hof mit Viktoria und ihr Husar Eine Meldung des Rosenthal-Theaters Selb kündigt für den Januar 2019 ein Gastspiel des Theaters Hof mit Paul Abrahams „Viktoria und ihr Husar“ an. Das Theater Hof, das seine Produktionen auch in mehreren Theatern umliegender Städte zeigt, hat das komplette Programm für die Spielzeit 2018/19 noch nicht veröffentlicht. Paul-Abraham-Park in Hamburg? Ein Ausschuss der Bezirksversammlung Eimsbüttel (Hamburg) verabschiedete in der Sitzung am 20. 11. 2018 folgenden Antrag: „Zwischen dem Grindelpark und der Oberstraße 10 -18 befindet sich eine abge- schlossene Grünfläche. Anwohner haben vorgeschla- gen, dass diese Fläche nach dem jüdischen Komponist Paul Abraham (*02.11.1892; † 06.05.1960) benannt wird. Paul Abraham war ein erfolgreicher jüdischer Kompo- nist, der nach der Machtübernahme der Nationalsozia- listen aus Deutschland fliehen musste. […] Von 1956 bis zu seinem Tod am 6. Mai 1960 lebte der ‚König der Operette‘  in der Klosterallee 80, also in unmittelbarer Nähe der o.g. Grünfläche. Die Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten über das Bezirksamt, sich bei der Kulturbehörde dafür einzusetzen, dass die abgeschlossene Grünfläche zwischen dem Grindelpark und der Oberstraße 10 – 18 als Paul-Abraham-Park benannt wird.“ Hoftheater Bergkirchen: Großer Applaus für Abraham-Biografie in Liedern und Texten Am 15. November führte das Hoftheater Bergkirchen in der Kulturschranne Dachau eine musikalisch- biographische Inszenierung über Paul Abraham auf. In der Süddeutschen Zeitung schrieb Dorothea Friedrich u.a.: „Die Sopranistin Janet Bens und der Tenor Bernhard Schneider sind das Traumpaar der musikali- schen Inszenierungen des Hoftheaters Bergkirchen. Doch sie haben hauseigene Konkurrenz bekommen: Sopranistin Helena Schneider und Tenor Tobias Zick entzückten am vergangenen Mittwoch gleichfalls in der ausverkauften Kulturschranne Dachau in der ‚Biographie in Liedern und Texten des Operetten- und Filmkomponisten Paul Abraham‘; sie hat den heutzutage möglicherweise etwas missverständlichen Titel "Ich hab ein Diwanpüppchen". Petra Morper begleitete das Sängerquartett am Flügel. Die Pianistin spielte die jazzigen Melodien Abrahams mit viel Spaß und Empathie. Hoftheater-Chef Herbert Müller las und erzählte einfühlsam und kenntnisreich aus dem Leben des Mannes, der in den 1930er Jahren einen kometenhaften Aufstieg und einen brutalen Absturz erlebt hatte.“ Süddeutsche Zeitung .
(Vergangene Termine, Meldungen und Fundstücke, die hier ab ab Juli 2016 veröffentlich wurden, finden Sie im monatlich aktualisierten PDF-Archiv. Frühere Newsletter mit Terminen finden Sie unter Downloads) Januar 2018 5.1.2018: Operetten-Gala von Wien bis Berlin. Mit Werken von Johann Strauss, Paul Abraham und Michael Ziehrer - Lörrach-Haagen, Alte Halle 5.1.2018: Ball im Savoy - Kaunas/Litauen 5.1.2018: Neujahrskonzert (u.a. mit Melodien von Paul Abraham) - Alte Halle Lörrach-Haagen 7.1.2018: Die Blume von Hawaii - Theater Basel 7.1.2018: Roxy und ihr Wunderteam - Theater Augsburg 11.1.2018: Ball im Savoy - Theater Koblenz 12.1.2018: Ball im Savoy - Theater Koblenz 13.1.2018: Die Blume von Hawaii - Theater Basel 14.1.2018: Ball im Savoy - Theater Koblenz 17.1.2018: Ich hab ein Diwanpüppchen - Paul-Abraham-Biographie in Liedern und Texten - Schranne Dachau 19.1.2018: Die Blume von Hawaii - Theater Basel (Derniere) 19.1.2018: Roxy und ihr Wunderteam - Theater Augsburg 20.1.2018: Ball im Savoy - Kaunas/Litauen 27.1.2018: Viktoria und ihr Husar - München, Gärtnerplatztheater 27.1.2018: Die Blume von Hawaii - Theater Paderborn Westfälische Kammerspiele (Premiere) 28.1.2018: Viktoria und ihr Husar - München, Gärtnerplatztheater 28.1.2018: „Weltsongs“von Oscar Straus, Emmerich Kálmán, Friedrich Hollaender und Paul Abraham. Stefanie Bußkönning, Annette Linke (Gesang), Norbert Linke (Piano) - Campus Duisburg, Kammermusiksaal 31.1.2018: Viktoria und ihr Husar - München, Gärtnerplatztheater 31.1.2018: Operettengala (u.a.mit Musik von Paul Abraham) - Staatstheater Braunschweig Februar 2018 2.2.2018: Die Blume von Hawaii - Theater Paderborn Westfälische Kammerspiele 3.2.2018: Viktoria und ihr Husar - München, Gärtnerplatztheater 3.2.2018: Victoria si-al ei Husar - Bukarest, Palatul National al Copiilor 4.2.2018: Roxy und ihr Wunderteam - Theater Augsburg 4.2.1028: Die Blume von Hawaii - Theater Paderborn Westfälische Kammerspiele 4.2.1018: Viktoria und ihr Husar - München, Gärtnerplatztheater 8.2.2018: Operettenkonzert im Fasching (u.a. m,it Melodien von Paul Abraham) - Parktheater im Kurhaus Göggingen 10.2.2018: Viktoria und ihr Husar - München, Gärtnerplatztheater 10.2.2018: Die Blume von Hawaii - Theater Paderborn Westfälische Kammerspiele 11.2.2018: Operettengala (u.a.mit Musik von Paul Abraham) - Staatstheater Braunschweig 11.2.2018: Ball im Savoy - Theater Koblenz 12.2.2018: Ball im Savoy - Theater Koblenz 13.2.2018: Schlösser, die im Monde liegen. Operettenmelodien mit dem Engelsaal-Ensemble (u.a. mit Melodien von Paul Abraham) - Hamburg, Planetarium 16.2.2018: Die Blume von Hawaii - Theater Paderborn Westfälische Kammerspiele 17.2.2018: Roxy und ihr Wunderteam - Theater Augsburg 17.2.2018:: Ich lade gern mir Gäste ein. Das Golden Star Orchester unter Leitung von Norbert Baxa sowie Solisten (u.a. mit Melodien von Paul Abraham)  - Vogtlandhalle Greiz 18.2.2018: Roxy und ihr Wunderteam - Theater Augsburg 19.2.2018: Ball im Savoy - Theater Koblenz 21.2.2018: Ich hab ein Diwanpüppchen - Paul-Abraham-Biographie in Liedern und Texten - Schranne Dachau 22.2.2018: Die Blume von Hawaii - Theater Paderborn Westfälische Kammerspiele 24.2.2018: Die Blume von Hawaii - Theater Paderborn Westfälische Kammerspiele März 2018 1.3.2018: Operettengala (u.a.mit Musik von Paul Abraham) - Staatstheater Braunschweig 2.3.2018: Ball im Savoy - Kaunas/Litauen 3.3.2018: Die Blume von Hawaii - Theater Paderborn Westfälische Kammerspiele 6.3.2018: Schlösser, die im Monde liegen. Operettenmelodien mit dem Engelsaal-Ensemble (u.a. mit Melodien von Paul Abraham) - Hamburg, Planetarium 8.3.2018: Die Blume von Hawaii - Theater Paderborn Westfälische Kammerspiele 8.3.2018: musica reanimata: Paul Abraham - Konzerthaus Berlin, Musikclub 10.3.2018: Die Blume von Hawaii - Theater Paderborn Westfälische Kammerspiele 12.3.2018: Ball im Savoy - Theater Koblenz 16.3.2018: Roxy und ihr Wunderteam - Theater Augsburg 17.3.2018: Die Blume von Hawaii. Produktion Institut für Musik der Hochschule Osnabrück - Theater Osnabrück (Premiere) ABGESAGT 18.3.2018: Ball im Savoy - Theater Koblenz (Derniere) 18.3.2018: Die Blume von Hawaii - Theater Paderborn Westfälische Kammerspiele 22.3.2018: Ball im Savoy - Tallin/Estland, Opernhaus 29.3.2018: Ball im Savoy - Tallin/Estland, Opernhaus April 2018 5.4.2018: Die Blume von Hawaii - Theater Paderborn Westfälische Kammerspiele 6.4.2018: Roxy und ihr Wunderteam - Theater Augsburg 13.4.2018: Die Blume von Hawaii - Theater Paderborn Westfälische Kammerspiele 22.4.2018: Ball im Savoy - Tallin/Estland, Opernhaus 24.4.2018: Schlösser, die im Monde liegen. Operettenmelodien mit dem Engelsaal-Ensemble (u.a. mit Melodien von Paul Abraham) - Hamburg, Planetarium Mai 2018 4.5.2018: Ball im Savoy - Tallin/Estland, Opernhaus 5.5.2018: Die Blume von Hawaii - Hildesheim (Premiere) 5.5.2018: Roxy und ihr Wunderteam - Theater Augsburg 12.5.2018: Die Blume von Hawaii - Hildesheim 27.5.2018: Die Blume von Hawaii - Hildesheim 29.5.2018: Schlösser, die im Monde liegen. Operettenmelodien mit dem Engelsaal-Ensemble (u.a. mit Melodien von Paul Abraham) - Hamburg, Planetarium Juni 2018 3.6.2018: Ball im Savoy - Tallin/Estland, Opernhaus 7.6.2018: Roxy und ihr Wunderteam - Theater Augsburg 18.6.2018: Die Blume von Hawaii - Hildesheim Juli 2018 14.7.2018: Die Blume von Hawaii - Lehár-Festival Bad Ischl (Premiere) 16.7.2018: Die Blume von Hawaii - Lehár-Festival Bad Ischl 22.7.2018: Die Blume von Hawaii - Lehár-Festival Bad Ischl 26.7.2018: Die Blume von Hawaii - Lehár-Festival Bad Ischl 28.7.2018: Die Blume von Hawaii - Lehár-Festival Bad Ischl August 2018 3.8.2018: Die Blume von Hawaii - Lehár-Festival Bad Ischl 5.8.2018: Die Blume von Hawaii - Lehár-Festival Bad Ischl 8.8.2018: Die Blume von Hawaii - Lehár-Festival Bad Ischl 9.8.2018: Die Blume von Hawaii - Lehár-Festival Bad Ischl 15.8.2018: Die Blume von Hawaii - Lehár-Festival Bad Ischl 17.8.2018: Die Blume von Hawaii - Lehár-Festival Bad Ischl 24.8.2018: Die Blume von Hawaii - Lehár-Festival Bad Ischl 26.8.2018: Die Blume von Hawaii - Lehár-Festival Bad Ischl September 2018 1.9.2018: Die Blume von Hawaii - Lehár-Festival Bad Ischl Januar 2019 24.1.2019: Viktoria und ihr Husar (Produktion des Theaters Hof) - Selb Alle Termine ohne Gewähr
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Fundstücke
Das wirft Fragen auf: Schellackplatte von 1941 mit Paul-Abraham-Lied Känguruh, gesungen von Iska Geri Im Dezember 1932 wurde Paul Abrahams Operette „Ball im Savoy“ in Berlin uraufgeführt. Kurz danach musste der Komponist emigrieren, seine Werke wurden im nationalsozialistischen Deutschland verboten. Umso erstaunlicher, dass das Lied „Känguruh“ aus dieser Operette im Dritten Reich überleben konnte. Die Sängerin und Parodistin Iska Geri machte die Melodie, inklusive des Textes der ebenfalls verbotenen Dichter Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda, zu ihrer Erkennungsmelodie und nahm sie sogar 1941 auf Platte auf! Natürlich ohne die Namen der Schöpfer zu nennen, sondern unter dem Urheber-Pseudonym „Gustav Thorlichen“. Nun gab es in der Tat einen Deutschen namens „Gustav Thorlichen“, der allerdings bereits 1933 vor den neuen Machthabern nach Argentinien geflohen war und dort unter dem Namen Gustavo Thorlichen als Fotograf und bildender Künstler erfolgreich wurde. Ein von ihm verfasster Bildband über Argentinien wurde nach dem Krieg mit einem Vorwort von Jorge Luis Borges veröffentlicht, was seinen Rang verdeutlicht. Eher unwahrscheinlich, dass er von der Verwendung seines Namens auf der Schallplatte wusste. Genauso unwahrscheinlich erscheint, dass es eine weitere Person dieses Namens gab. Vielleicht weiß ja ein Leser dieser Zeilen mehr und berichtet sein Wissen an den Herausgeber. Hier können Sie Iska Geri mit „Känguruh“ bei YouTube hören. Erstaunlich ist übrigens auch, dass die Operette „Viktoria und ihr Husar“ am 10. April 1944 (!) im faschistischen Italien aufgeführt werden konnte - allerdings nur, weil der Name des Komponisten verschwiegen und durch das Pseudonym „Haios“ ersetzt wurde. Die Aufführung unter dem Namen „Vittoria el il suo ussaro“ ist für den 10.4.1944 durch die „Compagnia di operette Lombardia“ dokumentiert.
Abrahams musikalische Widmung an die Leser der Illustrierten Kronen-Zeitung in Wien - PR für Märchen im Grand Hotel Am 30. März 1934, also einen Tag nach der offiziellen Uraufführung von Paul Abrahams Operette „Märchen im Grand Hotel“, veröffentlichte die „Wiener Illustrierte Kronen- Zeitung“ einen musikalischen Gruß des Komponisten. Abraham-Experte Henning Hagedorn erläutert: „Das sind die ersten vier Takte aus der Nummer 5 der Isabella ‚Ich wär' so gerne Königin‘. Die Noten der Melodie und die Tonart entsprechen dem Klavierauszug, ebenso die Dynamik pp für Pianissimo, auch der Text an dieser Stelle ‚Wo eine schöne Frau regiert‘. Im Klavierauzug ist das Tempo an dieser Stelle mit ‚Ruhiger‘ angegeben, hier mit ‚Lángsam‘. Am 17. und 30. Dezember 2018 bietet die Komische Oper Berlin die Gelegenheit, dieses Lied, ja die ganze Operette erstmals in Deutschland auf der Bühne zu hören. Dann gibt es eine konzertante Aufführung von „Märchen im Grand Hotel“.
Das Hotel Lindenmayer in Apatin - Paul Abrahams frühe „musikalische Inspiration“? An der Hauptstraße Apatins lag das Hotel Lindenmayer (links), das nach dem Zweiten Weltkrieg in Hotel Vojvodina umbenannt wurde. Die Aufnahme oben entstand um 1900, also ungefähr zu der Zeit, da Paul Abraham als Kind hier mit seiner Familie regelmäßig zum Sonntagskaffee einkehrte und dabei über eine dort engagierte Kapelle Bekanntschaft mit typischer „Zigeunermusik“ (wie man das damals nannte) gemacht haben soll. Elemente dieser Musik tauchten später in vielen Operetten und Filmmusiken des Komponisten auf.
Ball im Savoy 1983/84 im Raimund-Theater Wien - mit der 70- jährigen, aber ewig jungen Marika Rökk Das Raimund-Theater in Wien führte in der Saison 1983/1984 den „Ball im Savoy“ mit einem besonderen Stargast auf: Marika Rökk. Der Film- und Tanzstar hatte bereits 1933, also 50 Jahre zuvor (!), in der Budapester Erstaufführung dieser Operette mitgewirkt. Jetzt gab es eine überarbeitete Textfassung von Hugo Wiener, der wohl einiges zu tun hatte: Marika Rökk war inzwischen 70 Jahre alt und spielte die im Originalstück junge amerikanische Komponistin Daisy Parker.