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Paul-Abraham-Park in Hamburg? Ein Ausschuss der Bezirksversammlung Eimsbüttel (Hamburg) verabschiedete in der Sitzung am 20. 11. 2018 folgenden Antrag: „Zwischen dem Grindelpark und der Oberstraße 10 -18 befindet sich eine abge- schlossene Grünfläche. Anwohner haben vorgeschla- gen, dass diese Fläche nach dem jüdischen Komponist Paul Abraham (*02.11.1892; † 06.05.1960) benannt wird. Paul Abraham war ein erfolgreicher jüdischer Kompo- nist, der nach der Machtübernahme der Nationalsozia- listen aus Deutschland fliehen musste. […] Von 1956 bis zu seinem Tod am 6. Mai 1960 lebte der ‚König der Operette‘  in der Klosterallee 80, also in unmittelbarer Nähe der o.g. Grünfläche. Die Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten über das Bezirksamt, sich bei der Kulturbehörde dafür einzusetzen, dass die abgeschlossene Grünfläche zwischen dem Grindelpark und der Oberstraße 10 – 18 als Paul- Abraham-Park benannt wird.“ Hoftheater Bergkirchen: Großer Applaus für Abraham-Biografie in Liedern und Texten Am 15. November führte das Hoftheater Berkirchen in der Kulturschranne Dachau eine musikalisch- biographische Inszenierung über Paul Abraham auf. In der Süddeutschen Zeitung schrieb Dorothea Friedrich u.a.: „Die Sopranistin Janet Bens und der Tenor Bernhard Schneider sind das Traumpaar der musikali- schen Inszenierungen des Hoftheaters Bergkirchen. Doch sie haben hauseigene Konkurrenz bekommen: Sopranistin Helena Schneider und Tenor Tobias Zick entzückten am vergangenen Mittwoch gleichfalls in der ausverkauften Kulturschranne Dachau in der ‚Biographie in Liedern und Texten des Operetten- und Filmkomponisten Paul Abraham‘; sie hat den heutzutage möglicherweise etwas missverständlichen Titel "Ich hab ein Diwanpüppchen". Petra Morper begleitete das Sängerquartett am Flügel. Die Pianistin spielte die jazzigen Melodien Abrahams mit viel Spaß und Empathie. Hoftheater-Chef Herbert Müller las und erzählte einfühlsam und kenntnisreich aus dem Leben des Mannes, der in den 1930er Jahren einen kometenhaften Aufstieg und einen brutalen Absturz erlebt hatte.“ Süddeutsche Zeitung Koblenz: Der Ball im Savoy wird inszeniert als Tanz auf dem Berliner Vulkan Wolfgang M. Schmitt in der Rhein-Zeitung zur Premiere von Ball im Savoy in Koblenz: „Nicht mehr als eine amüsante Posse also? Doch! Dies beweist die Koblenzer Inszenierung, indem Regisseur Ansgar Weigner eine entscheidende Änderung vornimmt: Er verlegt den Ort der Handlung nach Berlin. Dadurch ändert sich die Atmosphäre grundlegend. Jeder Tango führt nun am Abgrund entlang, jeder Charleston wird zum sprichwörtlichen Tanz auf dem Vulkan. […] Sowohl die Gesangsnummern als auch die Spielszenen sprühen vor witzigen Einfällen – auch dank der spiel- freudigen Sänger. […] Im Graben wähnt man eine Jazzband, ein Tanz- und ein Revueorchester – nur wer den Illusionsbruch will, wird daran denken, dass dort unten die Rheinische Philharmonie sitzt, so authentisch und effektvoll dynamisch bringen Dirigent Daniel Spogis und die Musiker das Berlin des Jahres 1932 zum Klingen. Leise ist das selten, manchmal aber zu laut.“ Rhein-Zeitung (mit Bezahlschranke) Die Blume von Hawaii in Basel: Von begeisterter Kritik bis zum Totalverriss Über die Premiere von „Die Blume in  Hawaii“ in Basel zog Dominique Spirgi für die Schweizer „Tageswoche“ das Fazit: „Ob es dem Theater Basel gelingen wird, mit dieser Aufführung die Operette zu retten, wie sich das Theaterdirektor Andreas Beck wünscht, sei dahingestellt. Aber so freudig gespielt und zugleich ironisch überhöht darf man das Werk durch- aus zeigen. Ganz einfach, weil die Aufführung grosses Vergnügen bereitet – nicht mehr, aber auch nicht weniger.“ Tageswoche.ch  Alexander Dick stellt in der „Badischen Zeitung“ fest: „Das Stück ist Schablone, seine Handlung hat vor allem die Aufgabe, Spielräume für die Musik zu schaffen. Und da kommt die Produktion an einen kritischen Punkt. In Ermangelung von "echten" Ope- rettensängern … sind die Rollen mit Schauspielern besetzt. Leider funktioniert das beim Singen nur bedingt – manchmal auch gar nicht. Denn Abrahams Musik verlangt nach geschulten Stimmen, die auch die lyrische Kantilene beherrschen…“ Aber: „Dass der Abend musikalisch dennoch viel zu bieten hat, liegt an Kinsun Chans Choreographien, dem stimmig- swingenden Chor (Leitung: Oliver Rudin) und vor allem Jürg Henneberger und seinem Ensemble Phoenix Basel. Das 16-köpfige Orchester legt den Salonjazz- Sound dieser Zeit stimmig, leidenschaftlich und mit rubatierender Hingabe hin – lediglich die Trompeten klingen mitunter etwas angeschlagen.“ Badische Zeitung Anja Wernicke von „bz Basel“ stellt schon im Titel klar: „Die Operette ist wieder cool“. Sie schreibt u.a.: „Die Operette «Die Blume von Hawaii» des Berliner Operetten-Königs Paul Abraham, 1931 in Leipzig uraufgeführt und derzeit in einer Inszenierung von Frank Hilbrich in Basel zu sehen, überzeugt mit ihrer ironisch-bröckelnden Prunkfassade und einer gross- artigen schauspielerischen Ensemble-Leistung. … Frank Hilbrich gelingt es, diese Revue-Nummern mit viel Witz und Ironie zu choreografieren, sodass sie die Handlung weitererzählen und nicht beliebig wirken. Von Schmalz und Mief ist bei ihm keine Spur. … Was die Basler Version auszeichnet, ist die Wahl der Mitwirkenden. Während die Parts meist von Opernsängern übernommen werden, sind es hier wie ursprünglich üblich Schauspieler. Der nicht opernhaft perfekte Gesang passt zur subversiven Stimmung, die für die Figuren im Opportunismus endet. Die Paare fügen sich pragmatisch zusammen, sie enden ober- flächlich happy, aber innerlich entzaubert.“ bz Basel Total begeistert war Peter Heuberger von der Plattform „Online-Merker“: Unter der Führung von Frank Hilbich „liefen die Schauspieler/Sänger zur Höchst- form auf. Die Leistung des gesamten Teams sowohl schauspielerisch als auch sängerisch liess keinen Zweifel offen, dass hier hochkarätige Schauspielkunst geboten wurde. … Eine Spezialität von Frank Hilbrich ist die Überzeichnung der Charaktere. In seiner Version der Blume von Hawai wurde dies auf die Spitze getrieben. Damit erreichte Frank eine Intensität des Spieles, welche ihresgleichen sucht. Der Online-Merker, Wien Durchwachsen fiel das Urteil der Webseite „Online- reports.ch“ aus: „Und was führen die neun Protago- nisten On Stage und auf den Treppen ohne Geländer vor? Sie schauspielern und verrenken sich, was Zunge und Gebärde hergeben mit Anspielungen auf das national befeuerte Amerika und seine damaligen Ex- pansionsgelüste Richtung Blumeninsel. Das plätschert eine Weile dahin, bis sie endlich zum Gesang anheben. Dabei geht die Operette fast unter, weil die Damen und Herrschaften von der redenden Zunft nicht singen und zumeist auch keine Noten lesen können.“ Immerhin: Das Publikum sei begeistert gewesen. Onlinereports.ch Thomas Krebs schließlich schrieb für das „Operetta Research Center“ einen Totalverriss. Er sei zur Pause gegangen und zog das Fazit gleich zum Beginn des Berichts: „… what I saw was mostly crude and silly, in a very labored way. On top of everything else, it was also stale, musically speaking. Not to mention the sets and costumes…. Terrible! … I had the feeling that this operettas was dumbed down in a disrespectful way. Making the show, above all else, boring.“ Außerdem bemängelte der Kritiker, dass sowohl die Dramaturgin als auch der Regisseur bei einer Einführungsveranstaltung eklatante Unkenntnis über Paul Abrahams Leben und seine Zeit offenbart hätten. Operetta Resaerch Center  Im Schweizer „seniorenweb“ berichtet Laura Weida- cher u.a.: „In Basel entschieden sich Regisseur Frank Hilbrich und der musikalische Leiter Jürg Henneberger für eine etwas entschlackte, mit Sarkasmen gespickte Fassung und eine Besetzung durch Schauspieler statt mit ausgebildeten Sängern. Dadurch mussten einige Musiknummern etwas tiefer gelegt werden, was dem Klang der teilweise durchaus grossen, opulenten Musiknummern Abrahams nicht gerade guttat. Doch gaben die Schauspielerinnen und Schauspieler, unter- stützt von einer hochmotivierten Vokalgruppe, ihr Bestes, was sich meist in Szenen voll Schwung und Witz niederschlug.“ seniroenweb.ch  Unter dem Titel „Viel Sprechgesang, wenig Exotik“ schreibt Jürgen Scharf von der „Oberbadischen“, Lörrach u.a.: „In Basel kann man sich zwar nicht in exotische Gefilde hineinträumen, aber die Musik folgt dem Zeitgeist von damals, der Jazzoperette. Das Ensemble Phoenix Basel, eigentlich ein Ensemble für Neue Musik, bewegt sich in diesem Genre der modi- schen Tanzformen und des swingenden Jazzidioms bemerkenswert stilsicher. … Musikalisch bedient der wunderbare Melodienerfinder Abraham eine große Sehnsucht nach etwas, das es nicht mehr gibt. In der Basler ‚Blume‘ gibt es keine Operettensänger, dabei würde man doch zu gerne einen schönen Tenor als Prinzen hören oder eine Soubrette in den Buffo- partien.“ Die Oberbadische . . )  
(Vergangene Termine, Meldungen und Fundstücke, die hier ab ab Juli 2016 veröffentlich wurden, finden Sie im monatlich aktualisierten PDF-Archiv. Frühere Newsletter mit Terminen finden Sie unter Downloads) November 2017 4.11.2017: Die Blume von Hawaii - Theater Basel 4.11.2017: Zwischen Wienerwald und Wolfgangsee. Mit dem Trio Musiquette (u.a. mit Melodien von Paul Abraham) - Berlin, Kulturstall Schloss Britz 15.11.2017: „Ich hab‘ ein Diwanpüppchen“. Paul-Abraham-Biographie in Liedern und Texten - Kulturschranne Dachau, Produktion Hoftheater Bergkirchen (Premiere) 16.11.2017: Ball im Savoy - Theater Koblenz 16.11.2017: Ball im Savoy - Tallin/Estland, Opernhaus 18.11.2017: Die Blume von Hawaii - Theater Basel 26.11.2017: Die Blume von Hawaii - Theater Basel 29.11.2017: Ball im Savoy - Theater Koblenz Dezember 2017 2.12.2017: Ball im Savoy - Kaunas/Litauen 3.12.2017: Ball im Savoy - Theater Koblenz 7.12.2017: Ball im Savoy - Tallin/Estland, Opernhaus 8.12.2017: Die Blume von Hawaii - Theater Basel 8.12.2017: Ball im Savoy - Nationaltheater Szegedin/Ungarn 9.12.2017: Roxy und ihr Wunderteam - Theater Augsburg (Premiere) 12.12.2017: Roxy und ihr Wunderteam - Theater Augsburg 12.12.2017: Ball im Savoy - Theater Koblenz 13.12.2017: Roxy und ihr Wunderteam - Theater Augsburg 14.12.2017: Die Blume von Hawaii - Theater Basel 15.12.2017: Budapester Künstler in Wien (u.a. mit Melodien von Paul Abraham) - Musikverein, Großer Saal 17.12.2017: Märchen im Grand Hotel (konzertant) - Komische Oper Berlin 21.12.2017: Roxy und ihr Wunderteam - Theater Augsburg 22.12.2017: Roxy und ihr Wunderteam - Theater Augsburg 23.12.2017: Ball im Savoy - Theater Koblenz 26.12.2017: Viktoria und ihr Husar - Hamburger Engelsaal Hamburg 30.12.2017: Märchen im Grand Hotel (konzertant) - Komische Oper Berlin 30.12.2017: Viktoria und ihr Husar. Tourneeproduktion des Thalia-Theaters Wien - Kurtheater Baden/Schweiz 31.12.2017: Ball im Savoy - Theater Koblenz 31.12.2017: Roxy und ihr Wunderteam - Theater Augsburg (2 Vorstellungen) 31.12.2017: Viktoria und ihr Husar. Tourneeproduktion des Thalia-Theaters Wien - Germering Januar 2018 7.1.2018: Die Blume von Hawaii - Theater Basel 7.1.2018: Roxy und ihr Wunderteam - Theater Augsburg 11.1.2018: Ball im Savoy - Theater Koblenz 12.1.2018: Ball im Savoy - Theater Koblenz 13.1.2018: Die Blume von Hawaii - Theater Basel 14.1.2018: Ball im Savoy - Theater Koblenz 19.1.2018: Die Blume von Hawaii - Theater Basel (Derniere) 19.1.2018: Roxy und ihr Wunderteam - Theater Augsburg 27.1.2018: Viktoria und ihr Husar - München, Gärtnerplatztheater 27.1.2018: Die Blume von Hawaii - Theater Paderborn Westfälische Kammerspiele (Premiere) 28.1.2018: Viktoria und ihr Husar - München, Gärtnerplatztheater 31.1.2018: Viktoria und ihr Husar - München, Gärtnerplatztheater Februar 2018 2.2.2018: Die Blume von Hawaii - Theater Paderborn Westfälische Kammerspiele 3.2.2018: Viktoria und ihr Husar - München, Gärtnerplatztheater 4.2.2018: Roxy und ihr Wunderteam - Theater Augsburg 4.2.1028: Die Blume von Hawaii - Theater Paderborn Westfälische Kammerspiele 4.2.1018: Viktoria und ihr Husar - München, Gärtnerplatztheater 8.2.2018: Operettenkonzert im Fasching (u.a. m,it Melodien von Paul Abraham) - Parktheater im Kurhaus Göggingen 10.2.2018: Viktoria und ihr Husar - München, Gärtnerplatztheater 11.2.2018: Ball im Savoy - Theater Koblenz 12.2.2018: Ball im Savoy - Theater Koblenz 13.2.2018: Schlösser, die im Monde liegen. Operettenmelodien mit dem Engelsaal-Ensemble (u.a. mit Melodien von Paul Abraham) - Hamburg, Planetarium 16.2.2018: Die Blume von Hawaii - Theater Paderborn Westfälische Kammerspiele 17.2.2018: Roxy und ihr Wunderteam - Theater Augsburg 18.2.2018: Roxy und ihr Wunderteam - Theater Augsburg 19.2.2018: Ball im Savoy - Theater Koblenz 22.2.2018: Die Blume von Hawaii - Theater Paderborn Westfälische Kammerspiele 24.2.2018: Die Blume von Hawaii - Theater Paderborn Westfälische Kammerspiele März 2018 3.3.2018: Die Blume von Hawaii - Theater Paderborn Westfälische Kammerspiele 6.3.2018: Schlösser, die im Monde liegen. Operettenmelodien mit dem Engelsaal-Ensemble (u.a. mit Melodien von Paul Abraham) - Hamburg, Planetarium 8.3.2018: Die Blume von Hawaii - Theater Paderborn Westfälische Kammerspiele 8.3.2018: musica reanimata: Paul Abraham - Konzerthaus Berlin, Musikclub 12.3.2018: Ball im Savoy - Theater Koblenz 16.3.2018: Roxy und ihr Wunderteam - Theater Augsburg 17.3.2018: Die Blume von Hawaii. Produktion Institut für Musik der Hochschule Osnabrück - Theater Osnabrück (Premiere) 18.3.2018: Ball im Savoy - Theater Koblenz (Derniere) 18.3.2018: Die Blume von Hawaii - Theater Paderborn Westfälische Kammerspiele 20.3.2018: Die Blume von Hawaii - Theater Paderborn Westfälische Kammerspiele 22.3.2018: Ball im Savoy - Tallin/Estland, Opernhaus 29.3.2018: Ball im Savoy - Tallin/Estland, Opernhaus April 2018 5.4.2018: Die Blume von Hawaii - Theater Paderborn Westfälische Kammerspiele 6.4.2018: Roxy und ihr Wunderteam - Theater Augsburg 13.4.2018: Die Blume von Hawaii - Theater Paderborn Westfälische Kammerspiele 22.4.2018: Ball im Savoy - Tallin/Estland, Opernhaus 24.4.2018: Schlösser, die im Monde liegen. Operettenmelodien mit dem Engelsaal-Ensemble (u.a. mit Melodien von Paul Abraham) - Hamburg, Planetarium Mai 2018 4.5.2018: Ball im Savoy - Tallin/Estland, Opernhaus 5.5.2018: Die Blume von Hawaii - Hildesheim (Premiere) 5.5.2018: Roxy und ihr Wunderteam - Theater Augsburg 12.5.2018: Die Blume von Hawaii - Hildesheim 27.5.2018: Die Blume von Hawaii - Hildesheim 29.5.2018: Schlösser, die im Monde liegen. Operettenmelodien mit dem Engelsaal-Ensemble (u.a. mit Melodien von Paul Abraham) - Hamburg, Planetarium Juni 2018 3.6.2018: Ball im Savoy - Tallin/Estland, Opernhaus 7.6.2018: Roxy und ihr Wunderteam - Theater Augsburg 18.6.2018: Die Blume von Hawaii - Hildesheim Juli 2018 14.7.2018: Die Blume von Hawaii - Lehár-Festival Bad Ischl (Premiere) 16.7.2018: Die Blume von Hawaii - Lehár-Festival Bad Ischl 22.7.2018: Die Blume von Hawaii - Lehár-Festival Bad Ischl 26.7.2018: Die Blume von Hawaii - Lehár-Festival Bad Ischl 28.7.2018: Die Blume von Hawaii - Lehár-Festival Bad Ischl August 2018 3.8.2018: Die Blume von Hawaii - Lehár-Festival Bad Ischl 5.8.2018: Die Blume von Hawaii - Lehár-Festival Bad Ischl 8.8.2018: Die Blume von Hawaii - Lehár-Festival Bad Ischl 9.8.2018: Die Blume von Hawaii - Lehár-Festival Bad Ischl 15.8.2018: Die Blume von Hawaii - Lehár-Festival Bad Ischl 17.8.2018: Die Blume von Hawaii - Lehár-Festival Bad Ischl 24.8.2018: Die Blume von Hawaii - Lehár-Festival Bad Ischl 26.8.2018: Die Blume von Hawaii - Lehár-Festival Bad Ischl September 2018 1.9.2018: Die Blume von Hawaii - Lehár-Festival Bad Ischl Alle Termine ohne Gewähr
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Fundstücke
Das wirft Fragen auf: Schellackplatte von 1941 mit Paul-Abraham-Lied Känguruh, gesungen von Iska Geri Im Dezember 1932 wurde Paul Abrahams Operette „Ball im Savoy“ in Berlin uraufgeführt. Kurz danach musste der Komponist emigrieren, seine Werke wurden im nationalsozialistischen Deutschland verboten. Umso erstaunlicher, dass das Lied „Känguruh“ aus dieser Operette im Dritten Reich überleben konnte. Die Sängerin und Parodistin Iska Geri machte die Melodie, inklusive des Textes der ebenfalls verbotenen Dichter Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda, zu ihrer Erkennungsmelodie und nahm sie sogar 1941 auf Platte auf! Natürlich ohne die Namen der Schöpfer zu nennen, sondern unter dem Urheber-Pseudonym „Gustav Thorlichen“. Nun gab es in der Tat einen Deutschen namens „Gustav Thorlichen“, der allerdings bereits 1933 vor den neuen Machthabern nach Argentinien geflohen war und dort unter dem Namen Gustavo Thorlichen als Fotograf und bildender Künstler erfolgreich wurde. Ein von ihm verfasster Bildband über Argentinien wurde nach dem Krieg mit einem Vorwort von Jorge Luis Borges veröffentlicht, was seinen Rang verdeutlicht. Eher unwahrscheinlich, dass er von der Verwendung seines Namens auf der Schallplatte wusste. Genauso unwahrscheinlich erscheint, dass es eine weitere Person dieses Namens gab. Vielleicht weiß ja ein Leser dieser Zeilen mehr und berichtet sein Wissen an den Herausgeber. Hier können Sie Iska Geri mit „Känguruh“ bei YouTube hören. Erstaunlich ist übrigens auch, dass die Operette „Viktoria und ihr Husar“ am 10. April 1944 (!) im faschistischen Italien aufgeführt werden konnte - allerdings nur, weil der Name des Komponisten verschwiegen und durch das Pseudonym „Haios“ ersetzt wurde. Die Aufführung unter dem Namen „Vittoria el il suo ussaro“ ist für den 10.4.1944 durch die „Compagnia di operette Lombardia“ dokumentiert.
Abrahams musikalische Widmung an die Leser der Illustrierten Kronen-Zeitung in Wien - PR für Märchen im Grand Hotel Am 30. März 1934, also einen Tag nach der offiziellen Uraufführung von Paul Abrahams Operette „Märchen im Grand Hotel“, veröffentlichte die „Wiener Illustrierte Kronen- Zeitung“ einen musikalischen Gruß des Komponisten. Abraham-Experte Henning Hagedorn erläutert: „Das sind die ersten vier Takte aus der Nummer 5 der Isabella ‚Ich wär' so gerne Königin‘. Die Noten der Melodie und die Tonart entsprechen dem Klavierauszug, ebenso die Dynamik pp für Pianissimo, auch der Text an dieser Stelle ‚Wo eine schöne Frau regiert‘. Im Klavierauzug ist das Tempo an dieser Stelle mit ‚Ruhiger‘ angegeben, hier mit ‚Lángsam‘. Am 17. und 30. Dezember 2018 bietet die Komische Oper Berlin die Gelegenheit, dieses Lied, ja die ganze Operette erstmals in Deutschland auf der Bühne zu hören. Dann gibt es eine konzertante Aufführung von „Märchen im Grand Hotel“.